Geschichte der Firma Stöcker

Die Stöcker-Geschichte und -Philosophie

Als der Blechner Robert Schweizer 1879 in Lauffen sein Geschäft eröffnete, waren die Zeiten auch nicht einfacher als heute. Während der Firmenurahn unter schwierigen Bedingungen noch einfache Eimer und Ofenrohre herstellte, lautet das Motto heute „Bad–Wärme–Wohlfühlen“. Die Geschwister Jutta Kicherer und Jürgen Stöcker führen seit 1998 den Familienbetrieb und freuen sich beim Blick in die Familienchronik, „dass es immer jemanden gab, der das Geschäft mit Liebe und Engagement geleitet hat“.
1900 war es Gottlob Schweizer, der Sohn des Firmengründers, der kinderlos blieb und darum den kleinen Wilhelm Bauer aus Kleinbottwar aus einer kinderreichen armen Familie aufnahm. 1937 übernahm Wilhelm, jetzt Flaschnermeister, das Geschäft.
Industriell gefertigte Badewannen und WC´s hatte schon Gottlob Schweizer im Sortiment und bei Wilhelm Bauer konnte man auch ein Standardbad kaufen, „Meist hat man damals Waschküchen zu Bädern umgebaut“, weiß Jürgen Stöcker. Badeöfen gehörten da natürlich auch dazu, geheizt wurde mit Holz und Kohlen, genauso wie bei den Küchenherden, die zum Angebot der Firma gehörten und manchmal die Haupt-Dekoration in den Schaufenstern waren.1974 übergab Wilhelm Bauer das Geschäft seiner Tochter Hedwig und seinem Schwiegersohn Horst Stöcker. In dieser Zeit wurde der Betrieb am jetzigen Standort ausgebaut.
In den letzten 20 Jahren hat sich die Firma zum modernen Dienstleister rund um Haustechnik – Wärme und Wohlfühlen entwickelt.

Acht Mitarbeiter hat die Firma heute, Vertrauen, Sicherheit und Energieberatung gehören zu den Pluspunkten der Firmenphilosophie, Wert wird auf individuellen Service gelegt. „Aktiv mit den Kunden die Wünsche erfüllen“, darin sieht Jutta Kicherer die Aufgabe eines modernen leistungsstarken Handwerksbetriebes. Deshalb hat man zum 127. Jubiläum bei der Firma auch zwei Heizungsberatungswochen für dieses Jahr eingeplant mit Vorträgen zu Energiesparthemen und eine Kundenfahrt zur Bodenseewasserversorgung. Viele interessante Schwerpunkte zum Thema Bad runden das Jahresprogramm ab.

Der persönliche Kontakt zum Kunden ist für alle Mitarbeiter der Firma sehr wichtig, der Laden tut hierbei gute Dienste. Zum einen dient er der Präsentation der Angebote, von den verschiedenen Waschplätzen über eine Heizungskoje bis zu L´ occitane Wohlfühlprodukten aus Frankreich, zum anderen ermöglicht er die ganz persönliche Begegnung und Beratung.